Bandmitglieder

Jelena Roth
Gesang, Bodhran, Schellenkranz

Gerold Gauger
Geige, Sackpfeife, Hümmelchen, Produktion

Reinhard Schelzig
Gitarre

Regina “Ginie” Goldberg
Gesang, Harfe, Flöten

Jelena Roth

Gesang, Bodrhan, Schellenkranz

Warum mach ich das, was ich mach, so wie ichs mach…dann fang ich mal an…

Also, meine Wurzeln stammen aus Serbien und Mazedonien, wodurch meine Leidenschaft zur Musik erstmals durch typische Balkanklänge entfacht wurde. Mazedonischer Takt, Gypsie sowie „Sevdalinke“, gespielt mit der Fiedel, dem Dudelsack oder der Tuba, haben meinen musikalischen Rhythmus geformt und geprägt.

Dann war da noch die Liebe zum Rock…. Angefangen beim Balkanrock wie „Vlatko Stefanovski“ und „Bijelo Dugme“, bis hin zum Alternativrock wie „Rage Aganist The Machine“ oder „The Mars Volta“. Ich konnte mir auf jeden Fall keinen Tag ohne Musik vorstellen.

In einer Familie, in der stets gesungen und getanzt wurde, war das aber auch nicht schwer. Mit 13 Jahren stand ich das erste Mal auf der Bühne, als ich mit Folkloretanz angefangen habe. Danach konnte ich viele Jahre in verschiedenen Gruppen mitwirken, aber der Gesang war meine eigentliche Leidenschaft.

Als ich dann mit 16 Jahren auf einer Bühne vor hunderten von Leuten stand und ein traditonelles, serbisches Lied singen sollte, wurde mir klar, dass mein Gesang sehr viel mehr Menschen berührt, als ich mir vorgestellt hatte. Seit diesem Zeitpunkt ist die Bühne einer der wichtigsten Begleiter in meinem Leben.

Neben diversen Bandprojekten, Studioaufnahmen und Musicals sang ich vor allem viele Jahre in der Folkband „Devils Paintbrush“. Wir spielten traditionelle Folkmusik aus aller Welt. Hier kam ich auch zum ersten Mal mit keltischem Folk in Berührung. Meine Leidenschaft zum Rock lebte ich mit „Nutty Lane“ aus. Viele Jahre waren wir in Pub‘s, auf Festen und alternativen Festivals unterwegs.

So…..und warum eigentlich Skaluna??? Naja…. diese Band beinhaltet so ziemlich alles was mir menschlich wie musikalisch wichtig ist.

Wir haben und gesucht und gefunden!!!

Gerold Gauger

Violine, Sackpfeife, Hummelchen, Produzent

Ich wurde 1956 im Remstal geboren und wuchs im Großraum Stuttgart auf, fing mit Eintritt in die Schule an Blockflöte zu lernen und spielte mich im Laufe der Zeit durch die ganze Blockflötenfamilie, begleitet von einer rhythmischen Ausbildung am Orff’schen Instrumentarium in der Jugendmusikschule in Stuttgart. Mit 9 Jahren stand ich vor der Entscheidung Klavier oder Geige und entschied mich aufgrund der Größe meines Zimmers für Geige.

Da ich schon immer Schlagzeugfan war, die Geige aber immer zu leise, um mit Trommlern zusammen zu spielen, fing ich (sehr zum Leidwesen meines Geigenlehrers) sehr früh an, mit Tontechnik zu experimentieren. Mit 14 hatte ich erste Auftritte in diversen Stuttgarter Jazz-Clubs, dann der Bruch in meinem Karriere-Leben, als ich, deprimiert vom täglichen Anblick der qualmenden Fabrikschlote vor meinem Klassenzimmer mich fürderhin lieber in den Wäldern Stuttgarts herumtrieb, als in der Schule.

Mit 19 kam der endgültige Abschied von der Großstadt, mit ein paar Freunden und vielen Rosinen im Kopf zog ich nach Niederbayern. Hier fing ich mit dem Bau eines kleinen Tonstudios an und setzte meine tontechnischen Experimente fort, nahm hier u. a. Georg Ringsgwandls „Das Letzte“ auf, ebenso wie „Zugaben“ mit Hänsche Weiß. Im technischen Bereich folgten Touren mit „Bonfire“ (Europa-Tour im Vorprogramm mit „ZZ Top“), Tokyo“, Wilfried“ sowie „Saragossa-Band“. Im Rahmen der Burghausener Jazztage hatte ich dann Musiker wie Chick Corea, Nina Simone, Art Blakey, Tito Puente, Stephane Grapelli u.a. vor den Mikrofonen.

Nachdem ich irgendwann feststellte, dass ich eigentlich doch lieber selber spielen wollte, fing ich an der Braunauer Musikschule an, Jazz-Geige bei Geoff Clarke zu studieren und fand mich kurz darauf in dessen Ensemble „Geoff-Clarke-Group“ wieder. Nebenher spielte ich in diversen Country-Bands hauptsächlich in amerikanischen Offiziers-Clubs, manchmal täglich. Eine dieser Bands hieß „Bryan’s Time“ um den schottischen Sänger Bryan McLeod. Durch dessen Wurzeln wurde ich schließlich auf Keltische Musik aufmerksam.

Mir fiel auf, dass es in der deutschen Musiktradition hier offenbar ein Loch gibt und fing an, mich mit historischer Musik zu beschäftigen. Ein Kollege gab mir irgendwann die Telefonnummer von Irmi, was schließlich zum Zusammenfinden bei „Skaltrian“ und zur Fortführung bei „Skaluna“ führte.

Zukünftig wünsche ich mir, auch meine anderen Instrumente, wie Hümmelchen, Cister+Bodhran bei Skaluna einsetzen zu können, dazu brauchen wir viele Auftritte. Also liebe Fans und Veranstalter: ran an den Like-Button und ans Telefon! Blessed Be!

Euer Gerold

Reinhard Schelzig

Gitarre

Regina "Ginie" Goldberg

Gesang, Harfe, Flöten

Hineingeboren in eine Familie, in der nahezu alle entweder Profi- oder Semiprofimusiker waren/sind, war es völlig klar, dass auch ich von frühester Kindheit an überall mit dabei war. In Kirchen, Konzertsälen und Opernhäusern, in Chor- und Orchesterproben, es war für meine Schwestern und mich das ganz normale Tagesgeschehen.

Flöte und Klavier im Kindergartenalter, das erste Singen im Chor im Grundschulalter und dann die Harfe mit 10 Jahren. So ging das meine gesamte Kindheit. Chöre, Ensembles, Orchester. Klassische Musik, Musik machen und Singen waren die nahezu einzigen Themen in meiner Familie.

Dann kam die Pubertät. Zwar eher spät, mit 15 Jahren, aber dafür umso heftiger, und ich wollte mit all diesen Musikthemen und meiner Familie möglichst wenig zu tun haben.

Nach einem holprigen Schulabschluss schlug ich erstmal völlig andere Wege ein, zog nach Regensburg und wurde Physiotherapeutin. Doch auch diesen Beruf sollte man nur wählen, wenn man ihn als seine Berufung erkennt. Dem war nicht so bei mir. Mittlerweile hatte sich nämlich in mir die Leidenschaft für die Musik wieder aufgerappelt und ich zog es vor, all mein Geld für Harfenstunden auszugeben anstatt für teure therapeutische Weiterbildungen und meine freie Zeit mit Harfe üben, Bandproben (u.a. Zwielicht), Jamsessions und auf Festivals und Mittelaltermärkten zu verbringen anstatt mit dem Lernen für Fortbildungsprüfungen.

Sowas verträgt sich nicht allzu lange, da musste sich was ändern.

Also machte ich die Aufnahmeprüfung an der Berufsfachschule für Musik in Altötting und bestand! Von da an änderte sich mein Leben grundsätzlich, denn dort hatte ich wertvolle Begegnungen (wie Julian Rothenaicher!) und ich fand zu der Vollblut-Musikerin, die schon immer in mir schlummerte. Hier fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Aus meiner Haut kann ich nicht raus und das ist auch gut so. Musik ist mein Leben!

Zu Skaluna kam ich wie die Jungfrau zum Kind. Nach einer dreijährigen Drei-Baby-Pause hatte ich musikalisch wenig zu tun und wurde gefragt, ob ich für die Band für einen Song eine Harfenstimme einspielen möchte. Neugierig wie ich bin, sagte ich zu, und nach einem halben Tag Aufnahmen bei Gerold bemerkten wir, dass wir musikalisch gut zusammenpassen. Ich erfuhr, dass ein Ersatz für den kürzlich ausgestiegenen Flötisten gesucht wurde und übernahm kurzerhand seinen Part.

Nun freue ich mich auf musikalisch spannende Experimente!

Thomas Jetzfellner

Drehleier

Geboren im schönen Jahr 1980 und aufgewachsen in einem kleinen oberbayerischen Dorf, lernte ich Drehleiern und Dudelsäcke bereits in meiner Jugend auf dem Burghausener Burgfest kennen. Anfang der 2000er war ich als Schausteller viel auf Mittelaltermärkten unterwegs, wo ich ausgiebig Kontakt mit Musikern hatte und schlussendlich zum Drehleierspielen kam. Das Spielen der Drehleier lernte ich bei Adele Frost in München und auf diversen Workshops im in und Ausland.
Neben dem Drehleierspielen sang ich dann eine Weile in einem Chor und probierte mich auch an anderen Instrumenten aus.
Meine erste Erfahrung als Bühnenmusiker machte ich bei der Band Tibetrea. Dort spielte ich viele Jahre und es wurden einige CDs aufgenommen. Aus beruflichen und familiären Gründen habe ich dann eine Weile mit dem Musizieren auf der Bühne pausiert.
Warum ist Musik für mich ein wichtiger Teil meines Lebens? Das bewusste Hineinhören in Klänge und Harmonieren ist für mich mentale Entspannung (ha ha und das sagt ein Drehleierspieler), besonders wenn im Alltag der Stress überhand nimmt. So kann man sagen, dass mich die Musik durch die Tiefs des Studiums oder der Promotion gebracht hat.
Wie kam ich zu Skaluna? Ich wollte wieder in einer Band spielen, was natürlich im Jahr 2020 mit Teillockdowns, Lockdowns, Ausgangssperren usw. etwas kompliziert war – dachte ich.
Doch am Ende war es dann einfach – Regina “Ginie” Goldberg schrieb mir eine Nachricht, ob ich Interesse hätte bei Skaluna Drehleier zu spielen und nach einer kurzen Hörprobe stand der Entschluss fest mitzuspielen.
Ich freue mich wieder Musik machen zu können und dabei kreativ Neues auszuprobieren 🙂

Matthias Rothenaicher

Bass

Ich begann im Alter von 6 Jahren mit dem Klavierunterricht. Ich hatte das Glück, einen guten Lehrer zu haben, der mich spielerisch an das Instrument heran führte und meine Begeisterung für die Musik festigte. So wurde es schnell fester Bestandteil meines Lebens und ich habe seither kaum einen Tag verbracht, an dem ich nicht die Finger auf die Tasten legte.
Meine musikalischen Wurzeln liegen im Jazz und im Funk. Daher fing ich im Laufe der Zeit auch damit an, mich intensiv mit Improvisation, Musiktheorie und Harmonielehre zu befassen.

Ich bin eigentlich studierter Designer und arbeite hauptberuflich als Illustrator. Jedoch habe ich dabei die Musik nie aus den Augen verloren.
Zum Bass habe ich erst relativ spät gefunden. Im Sommer 2017 übernahm ich spontan und rein zufällig im Rahmen eines Bandprojektes diesen Part. Ich merkte sofort, dass das Instrument perfekt zu mir passt und begann verstärkt neben dem Klavier auch am Bass zu üben. Mittlerweile haben für mich beiden Instrumente denselben Stellenwert und ich widme beiden die gleiche Aufmerksamkeit.

Zu Skaluna stieß ich gegen Ende 2020, als mich mein Bruder, der kurz zuvor als Schlagzeuger eingestiegen war, darauf aufmerksam machte, dass auch ein Bassist gesucht wird. Mir gefiel sofort der musikalische Freiraum, der in dem frisch belebten Projekt herrscht und es mir erlaubt, meine musikalischen Fühler auszustrecken.

Julian Rothenaicher

Schlagzeug, Percussion

Nach meiner Ausbildung zum staatlich geprüften Ensembleleiter (Fach Schlagzeug bei Anno Kesting, Berufsfachschule für Musik Altötting), studierte ich klassisches Schlagwerk bei Prof. Thomas Keemss an der Hochschule für Musik Saar. Ich sammelte Unterrichtserfahrungen im Fach Schlagzeug unter anderem an der Musikschule der Landeshauptstadt Saarbrücken und der Musikschule Sankt Ingbert. Im Laufe meiner pädagogischen Arbeit betreute ich Bands, leitete Workshops (unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Saarbrücken), gestaltete Schülerkonzerte und arbeitete mit Schülern aller Altersgruppen im Einzel- sowie Gruppenunterricht. Ich stand mit zahlreichen Orchestern und klassischen Ensemblen auf der Bühne. Seit 2018 spiele ich im Schlagzeug-ensemble Beatronome und seit 2020 bei Skaluna.

Daniel "Mike Snare" Meixner

Technik

Als direkter Nachfahre des Komponisten Richard Strauss erblickte ich 1974 das Licht der Welt. Obwohl ich schon sehr früh meine Affinität zur Musik zeigte ging ich erst mal den sicheren Weg und beendete eine Lehre als Anlagen-Elektroniker.

Als Musiker versuchte ich mich erst als Schlagzeuger, dann als Gitarrist und Sänger. Doch erst als ich eigene Songs komponierte und diese arrangierte stellte ich fest, dass mir das Zusammenmischen meiner Songs besser gelang, als das Spielen verschiedener Instrumente.

2003 eröffnete ich völlig unbedarft in der Nähe von Ingolstadt mein erstes Tonstudio. Mit der Grundlage als Elektroniker waren für mich auch die Arbeiten im Bereich Livekonzerte kein Problem. Innerhalb kürzester Zeit etablierte sich „Die Hexenküche“, wie ich mein Studio nannte, als Geheimtipp. Live war damals noch analoge Technik angesagt, wobei im Studio schon die ersten digitalen Pulte ihren Einzug fanden.

Im Jahre 2005 zog ich mit der Technik dann in Gernlinden, bei Maisach/Fürstenfeldbruck in ein professionelles Studio. In der Münchner Szene wurde ich durch die Nähe der bayrischen Hauptstadt etwas bekannter.

Allerdings musste ich 2008 aus gesundheitlichen Gründen meine Arbeit als Tontechniker auf Eis legen und erst 2015 startete ich neu durch. Ein Jahr später fand ich zurück in die Münchner Szene als Haustechniker des MCM. Mittlerweile bin ich als Tontechniker in der gehobenen Münchner Szene zuhause und immer wieder bei nahmhaften Musikern am MIschpult anzutreffen.

Da ich schon immer mittelalterliche Musik, gerade in Kombination mit modernen Instrumenten als besonders ansprechend fand, führte mich mein Weg 2016 dann zu Skaluna als fester Tontechniker.
Nach den ersten Konzerten war mir klar, dass ich hier meiner Kreativität freien lauf lassen kann. Nahezu jedes Lied benötigt seine eigene Atmosphäre. Das macht es besonders Spannend.

Der Zusammenhalt, die Freundschaft und der gemeinsame Konsens „Musik“ lassen mich in dieser Gruppe wohl fühlen.

Jetzt, da sich die Band neu formiert hat freue ich mich schon auf Darbietung und das alles dem Publikum darbieten zu können.

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